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Marketing Wrap – Woche 3 | 2022

Diese Woche werfen wir im Marketing Wrap einen Blick auf Instagram, Meta und OMR.

It’s a wrap!

Instagram: Stories scrollen wie bei TikTok

Was ist passiert?

Instagram schraubt gerade an der eigenen Oberfläche für Stories. Die Entwicklung ist zwar schon letztes Jahr im Februar angelaufen, nun darf eine kleine Nutzer*innengruppe das Update allerdings erstmals testen: Stories können jetzt vertikal gescrollt werden. 

Bisher konnten Stories nur horizontal durchgewischt oder -geklickt werden. Die neue Nutzweise erinnert stark an TikTok, wo ebenfalls vertikal durch die Kurzvideos gescrollt wird.

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Warum ist das für Marketer*innen relevant?

Instagrams Bedeutung scheint wieder anzusteigen. Nachdem TikTok die letzten Monate ständig auf dem ersten Platz der Downloadzahlen saß, zieht Instagram im Q4 2021 zum ersten Mal wieder an der Konkurrenz vorbei

Einerseits kann das natürlich am TikTok-Bann in Indien liegen. Andererseits legt Instagram gerade alles daran, bei den Creators zu Punkten: Mit den Überlegungen, die Feed-Sortierung individuell bestimmen zu lassen, geht die Plattform einen wichtigen Schritt auf ihre Nutzer*innen zu. Auch die neuesten Entwicklungen, Stories weiter an TikTok anzugleichen, suggeriert: “Was die können, können wir besser.” 
Für Marketer*innen bedeutet das zunächst, dass sich die Plattformen weiter annähern. Diesen Trend konnten wir auch im letzten Jahr immer wieder erkennen. So legt Instagram mehr denn je zuvor den Fokus auf authentischen, kurzweiligen Video Content im Stil von TikTok. Für deinen nächsten Redaktionsplan heißt das: Es kann sich lohnen, auch auf Instagram die Hülle der perfekten Marke fallen zu lassen. Nutzer*innen schätzen einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen, wie er auf TikTok längst gang und gäbe ist.

Meta: Boomt bald Virtual Reality?

Was ist passiert?

Über die Weihnachtstage sind die Verkaufszahlen der VR-Brille von Meta, der Quest 2, stark angestiegen. Teilweise war die zugehörige App sogar die meist heruntergeladene Anwendung in den amerikanischen Stores. Zurückführen lässt sich diese Entwicklung vermutlich auf den plötzlichen Hype rund ums Metaverse und Horizon Worlds

Eine aktuellen Studie des Bitkoms zeigt auch, dass die Begeisterung für VR auch in Deutschland steigt. Fast ein Fünftel der Deutschen nutzt heute VR-Brillen. 2018 waren es nur 6 %. 

Für Meta gestaltet sich der Verkauf der Quest 2 in Deutschland allerdings noch als schwierig: Die VR-Brille von Meta ist hier derzeit noch nicht erhältlich. Die Nutzung ist nämlich ans Führen eines Facebook-Accounts gebunden. Laut dem Kopplungsverbot ist das in Deutschland nicht erlaubt.

Warum ist das für Marketer*innen relevant?

AR- und VR-Technologien wurden schon vor Jahren als große Trends prophezeit. Allerdings wollte der Hype nie so richtig greifen. Jetzt scheint es  endlich soweit zu sein: Waren VR-Brillen zunächst vor allem primär in der Gamingbranche beliebt, wird heute immer mehr darüber nachgedacht, wie man VR-Technologien im Alltag nutzen kann. Die Corona-Pandemie hat dazu natürlich auch einiges beigetragen: Treffen in der realen Welt sind auf einmal mit einem höheren Risiko verbunden, weshalb sich immer mehr Menschen mit Zusammenkünften in der digitalen Welt anfreunden. 

So wird die virtuelle Realität auch für Marketer*innen immer interessanter: In VR bieten sich viele verschiedene Möglichkeiten, die eigene Marke zu pushen. So lassen sich Produkte etwa in virtuellen Showrooms zeigen und neue, interaktive Formen von Werbung konzipieren. In VR können die potenziellen Kund*innen dabei direkt mit den Produkten interagieren – ohne dafür vor die eigene Haustür gehen zu müssen.

OMR: Neuer Report zur Gen Z

Was ist passiert?

Die Gen Z war schon 2021 in aller Munde. Sie ist eine Generation voller Gegensätze, aufgewachsen in gesellschaftlichen und politischen Umschwüngen, begleitet von einer Pandemie und im digitalen Raum vertreten wie nie zuvor. Die Gen Z lässt sich deshalb nur schwer greifen – und doch wird sie gerade für Marketer*innen immer wichtiger. Schließlich handelt es sich hier um die nächsten Konsument*innen. 

Der neue OMR Report “Gen Z – Professional Guide” bietet jetzt einen umfassenden Überblick über diese beispiellose Generation. Leser*innen erwartet:

  • Über 120 Seiten Expert*innenwissen
  • Überblick über Merkmale, Wünsche und Werte der Generation Z
  • Inspirationen, Best Practices und Strategien für das Gen-Z-Marketing
  • Templates für dein Gen Z-Konzept
  • Recruiting und Rechtliches
OMR Report: Gen Z

Neben vielen anderen Expert*innen durften auch Manni und Linda von House of Yas ihre Erkenntnisse zur Gen Z teilen und als Zielgruppe greifbar machen. Mit dem Code HOUSEOFYAS_10 kannst du deshalb 10 Prozent auf den Report sparen.

Warum ist das für Marketer*innen relevant?

In unserer Studie “OK Zoomer – Marketing für die Gen Z” haben wir bereits erkannt, wie komplex diese Generation ist. Für Marketer*innen ergeben sich hier einige Fallstricke: Wie schaffen wir es, auf die Gen Z nicht unglaubwürdig oder sogar cringe zu wirken? Der neue OMR Report bietet hier eine gute Orientierungshilfe und zeigt, wie, wo und womit wir diese Generation am besten erreichen.

Quellen

https://9to5mac.com/2022/01/12/instagram-testing-stories-redesign-with-vertical-scrolling-in-its-app/

https://techcrunch.com/2022/01/12/instagram-still-benefitting-from-tiktoks-ban-in-india-again-become-the-top-app-by-downloads-in-q4/

https://t3n.de/news/vr-fuers-metaverse-diese-zahlen-1443767/ 

https://education.omr.com/products/gen-z-marketing-guide

Linda Schmitt
Linda ist Marketing Managerin bei House of Yas. Zu ihren Hauptaufgaben zählen das Schreiben von eBooks und Artikeln für das YasMag. Schon während ihres Studiums der Medienwissenschaft und Anglistik entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Content Marketing und Texten, die sie zunächst in der IT-Branche und heute bei House of Yas weiter auslebt.
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