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SEA

Was ist SEA?

SEA ist die Abkürzung von Search Engine Advertising. Es bezeichnet eine Methode, um durch bezahlte Werbung die maximale Reichweite für ein Unternehmen zu generieren, die im direkten Verhältnis zum eingesetzten Budget steht.

SEA erscheint in Suchmaschinen wie Google oder Yahoo als werbende Bild- oder Textanzeige. Die Platzierungen erfolgen über den sogenannten organischen Ergebnissen. Letztere werden nicht bezahlt und zählen zur SEO, der Suchmaschinenoptimierung.

SEA und SEO dürfen daher nicht verwechselt werden. Beides sind unterschiedliche Teilgebiete im Suchmaschinenmarketing (SEM).

Welches Ziel hat SEA?

Wichtige KPIs für die Suchmaschinenwerbung sind vor allem

  • Klickrate
  • Conversion Rate
  • Impressions
  • ROAS

Ziel von SEA ist es, die Anzahl von Klicks auf die eigene Website zu steigern sowie die Conversions zu erhöhen – Conversions können, je nach Unternehmen, Online-Käufe, Downloads, Event-Anmeldungen oder Newsletter-Abonnements sein.
Damit im direkten Zusammenhang steht auch, den ROAS (Return on Advertising Spent) zu verbessern: Diese KPI sagt aus, wie viel Gewinn sich aus den Anzeigen ergeben. Gibt ein Unternehmen beispielsweise 600 € für Werbeanzeigen aus, generiert mithilfe dieser Ads allerdings einen Umsatz von 1.200 €, liegt der ROAS bei 200 %.

Wie kommt SEA zustande?

Die Anzeige muss als Werbung sichtbar gekennzeichnet sein und wird vorher von den Suchmaschinen freigegeben. Damit die Suchmaschinen eine Anzeige passend zur Suchanfragen anzeigen können, müssen diese mit entsprechenden Keywords verknüpft werden. Geben User ein Keyword ein, das mit der werbenden Textanzeige verknüpft ist, wird die Anzeigenschaltung aktiv.

Die themenbezogenen Kampagnen werden über gebuchte und definierte Keywords geschaltet. Die Schaltung kann auf Wunsch der Unternehmen nicht nur themenbezogen erfolgen, sondern auch in einen regionalen Kontext gestellt werden. Auf regionaler Ebene ist SEA über eine ortsbezogene Werbeschaltung sinnvoll. In diesem Fall werden Sponsored Links nur dann angezeigt, wenn die Anfrage themen- und ortsbezogen ausfällt.

Welche Kosten gehen mit SEA einher?

Die Suchmaschinenwerbung wird auch als Paid-Advertising bzw. PPC-Werbung bezeichnet. PPC bedeutet in diesem Zusammenhang Pay-per-click. Dieses Verfahren wird ebenfalls Cost-per-Click oder kurz CPC genannt.

Die Bezahlung der Werbemaßnahme erfolgt, wenn die Anzeige tatsächlich angeklickt wurde.

Mithilfe der Suchmaschinenwerbung sind kurzfristige Werbemaßnahmen möglich. Es gibt einen direkten Bezug zwischen Budget und Sichtbarkeit. Traffic-Rate und Conversion-Rate werden bei Erhöhung des Werbebudget häufig unmittelbar positiv beeinflusst.

Die Höhe der Kosten pro Seitenaufruf variiert in Abhängigkeit von drei Faktoren:

  • Wettbewerbswert der Keywords (je beliebter, desto teurer)
  • Position der Anzeige auf der Suchseite (je höher, desto teurer)
  • Qualität des Adwords-Konto (Ansehen des Kontos erhöht den Preis)

Quellen:

  • https://www.sem-deutschland.de/adwords-agentur/adwords-glossar/sea-definition/
  • https://de.ryte.com/wiki/Search_Engine_Advertising
Pia Krolik
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