Content Management

Content Integration

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Content Integration wird als Bezeichnung in verschiedenen Bereichen verwendet. Die Bedeutung des Begriffs variiert je nach Kontext. So wird die Begrifflichkeit beispielsweise als Synonym zu Native Advertising eingesetzt, kann im englischsprachigen Raum aber auch Software-Lösungen meinen.

Content Integration als Native Advertising

Im Marketing-Umfeld wird die Integration von Inhalten auch als Native Advertising bezeichnet. Dabei handelt es sich um Werbung, die in eine redaktionelle Umgebung eingebunden ist. Der Inhalt wird also dem Erscheinungsbild der anderen Beiträge auf einer Website angeglichen und direkt in den Quelltext eingebunden. Dadurch kann der User die Anzeige nicht oder nur schwer als solche erkennen. Zudem liefert der Content dem Nutzer einen echten Mehrwert, was die Akzeptanz für Content Integration stark erhöht.

Im Gegensatz zu anderen Werbeinhalten wird der Inhalt wie beschrieben direkt in den Quelltext einer Seite eingebaut und nicht via Skript bereitgestellt. Ad-Blocker können den Content dadurch nicht ausblenden, wodurch (je nach Medium) eine hohe Reichweite erzielt werden kann.

Nichtsdestotrotz müssen derartige Werbungen als solche gekennzeichnet werden. Dies geschieht meist durch die Bezeichnung als „Anzeige“, „Sponsored Content“ oder „Werbung“. Ein Verzicht auf diese Kenntlichmachung ist mit Schleichwerbung gleichzusetzen und dementsprechend strafbar.

Enterprise Content Integration

Die Bezeichnung Enterprise Content Integration (ECI) wird im englischsprachigen Raum verwendet, um eine Software für Dokumentenmanagement zu beschreiben. ECI ähnelt damit einem Content Management System. Der Unterschied besteht darin, dass ECI einen dezentralisierten Ansatz verfolgt. Diese Unterscheidung wird im deutschsprachigen Raum allerdings seltener getroffen. Hier ist allgemein von Content Management Systemen (CMS) oder Enterprise Content Management Systemen (ECMS) die Rede.

ECI-Anwendungen verwenden meist einen Metadatenkatalog für zahlreiche Daten des gesamten Unternehmens. Dadurch werden für die Nutzer schnelle Such-, Lokalisations- und Abruffunktionen bereitgestellt beziehungsweise überhaupt erst ermöglicht werden.

Derartige Software-Lösungen eignen sich daher besonders für Betriebe, in denen große Informationsmengen verarbeitet werden müssen. Mithilfe von Enterprise Content Integration-Lösungen wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter jederzeit auf relevante Daten und das Wissen der anderen Abteilungen zurückgreifen können, was ein effizienteres Arbeiten ermöglicht.

Darüber hinaus verfügen die Enterprise Anwendungen häufig über zusätzliche Funktionen. Diese können unter anderem folgende Bereiche umfassen:

Migrationsfunkionen für das Umziehen von Inhalten in ein anderes System

Synchronisierungsfunktionen

Einbindung der Inhalte in andere Systeme wie etwa Websites oder interne Unternehmensportale

diverse Schnittstellenfunktionen

Quellen