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Marketing Wrap – Woche 30 | 2020

Auch diese Woche haben wir spannende Neuigkeiten für dich in unserem Marketing Wrap verpackt: Wir geben dir einen groben Einblick in das 3D-Werbeformat von Google, zeigen dir die neue Selfservice-Plattform von Tiktok und sprechen kurz darüber, dass der Begriff Webinar als Marke eingetragen ist.

Let’s wrap it up!

Google: 360-Grad-Ansicht in 3D Ads

Was ist passiert?

Swirl, das neue 3D-Werbeformat, wurde vor kurzem weltweit für alle Display & Video 360-Nutzer zugänglich gemacht. Mit der neuen Anzeigenoption haben Webetreibende die Möglichkeit, ihre Anzeigen interaktiver zu gestalten: Konsumenten können die Produkte rotieren sowie rein- und rauszoomen.

Wie können Marketer das nutzen?

Das Schalten des neuen Anzeigenformats erfordert sowohl finanzielle als auch technische Ressourcen. Um möglichst viele Unternehmen hierbei zu unterstützen, stellt Google vorgefertigte Assets zur Verfügung, die Werbetreibende im Google Web Designer finden. Für einen ersten Einblick in mögliche Designs der 3D-Anzeigen finden Nutzer Beispiele im aktuellsten Beitrag des Google-Blogs.

TikTok: Self-Service-Plattform für Unternehmen

Was ist passiert?

TikTok hat sein neustes Produkt veröffentlicht: eine Self-Service-Ad-Plattform, die Teil des Produkts „TikTok für Unternehmen“ ist.

Wie funktioniert das?

TikToks neues Produkt stellt

  • Auto-Editing Tools,
  • Video Templates,
  • Kombination von Text-, Bild- und Video-Content,
  • Zielgruppen-Targeting und
  • Planungsmöglichkeiten

zur Verfügung.

Haben Social Media Manager vorab schon mit Facebook Ads oder dem kürzlich veröffentlichten Video-Tool von Snapchat gearbeitet, sollte es ihnen einfacher fallen, sich auch mit dieser Manager-Plattform vertraut zu machen – in ihrem Aufbau ähnelt sie den Produkten der anderen Social Media Netzwerke.

Warum ist das für Marketer relevant?

Mit der Self-Service-Werbeplattform können Werbetreibende ihre Marketing-Kampagnen auf ihre Zielgruppe ausrichten und den Kontakt mit ihrer Community aufbauen. Das Produkt wird peu á peu in allen Ländern eingeführt – deutsche Werbetreibende können ab Herbst mit der Nutzung der Self-Service-Tools rechnen.

Webinar: Begriff markenrechtlich geschützt – kommen Abmahnungen?

Was ist passiert?

Seit wenigen Wochen besteht eine Warnung vor möglichen Abmahnungen: Der Begriff „Webinar“ ist seit 2003 markenrechtlich geschützt. Unternehmen, die unter eben jenem Namen Online-Seminare durchgeführt haben, können demnach eventuell abgemahnt werden.  

Wie geht es weiter?

Markeninhaber Marc Keller hatte nun erklärt, dass es von seiner Seite aus keine Abmahnungen geben würde und er lediglich gegen die unerlaubte Nutzung von „WEBINAR®“ vorgehen würde – exakt der Bezeichnung, die im DPMA-Register eingetragen sei.

Hinzu kommt: Bei mindestens fünf Jahren Nichtbenutzung eines geschützten Begriffs kann ein Löschungsantrag gestellt werden. In den vergangenen zwei Wochen seien bereits fünf solcher Anträge eingegangen. Ob die Marke tatsächlich aus dem DPMA-Register gelöscht wird, bleibt abzuwarten.

Warum ist das für Marketer relevant?

Insbesondere in den ersten Monaten der COVID-19 Situation haben viele Unternehmen, die Messen sowie Treffen mit Kunden und Partnern absagen mussten, alternativ Online-Seminare gegeben und hierfür die Bezeichnung „Webinar“ genutzt.

Achtung: Wer unsicher ist, wie er mit der Nutzung des Begriffs „Webinar“ weiter vorgeht, sollte dies im besten Fall mit einem Anwalt besprechen.

Quellen

https://www.e-recht24.de/artikel/markenrecht/12212-webinar-marke-abmahnung.html
https://legal-patent.com/abmahnung/begriff-webinar-als-marke-geschuetzt-aktuelle-abmahnwelle/
https://www.wuv.de/marketing/tiktok_stellt_selfservice_marketing_plattform_vor
https://blog.google/products/marketingplatform/360/create-3d-immersive-ad-experiences-display-video-360/

Juli // Senior Marketing Manager
Juli ist Senior Marketing Managerin. Sie ist verantwortlich für SEO und Performance im Eigenmarketing sowie bei Kundenprojekten. Nach ihrem Anglistik-Studium hat sie Redaktions- und Marketing-Erfahrung in PR-Agenturen sowie in einem Online-Shop gesammelt. Ihren Weg zu House of Yas hat Juli über ihre Liebe zum Schreiben gefunden; heute baut sie permanent ihre Leidenschaft zu Zahlen, Daten und Keywords aus.
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