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OMR Festival 2022: Die digitale Marketing-Welt an einem Ort

House of Yas goes OMR: Wie gefühlt jede*r aus der Digitalszene waren auch wir am 17. und 18. Mai 2022 in Hamburg auf dem diesjährigen OMR Festival vertreten. An den beiden Tagen konnten wir spannende Learnings, Erfahrungen und Connections sammeln, die wir hier gerne mit euch teilen möchten.  

Tag 1: Die Tricks der Influencer*innen

Die erste Masterclass, die ich besuche, wird gleichzeitig mein persönliches Highlight des ersten Tages: YouTuber Rezo spricht darüber, warum und wie Influencer*innen Statistiken fälschen und manipulieren, um lukrativere Brand Deals abzugreifen. Dabei stellt er mit Daten aus seinem Tool Nindo Pro verschiedene Cases vor, die Auffälligkeiten bei Likes, Kommentaren und der Anzahl von Follower*innen zeigen. Dabei entlarvt er Tricks wie Botting, das Erzeugen künstlicher Reichweite durch Gewinnspiele und Verlinkungen von größeren Creators.

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Mein wichtigstes Learning: Follower*innen, Likes und Kommentare zu kaufen oder zu manipulieren ist auch 2022 noch zu einfach und zu günstig. Wollen Brands hier verstehen, ob die Statistiken ihrer Influencer*innen legitim sind, müssen sie schon genau hinschauen.

Neben Rezo besuche ich noch den Vortrag von Dojo zusammen mit Creator Younes Zarou, die sich über die Besonderheiten von TikTok unterhalten, und nehme an einer weiteren Masterclass von Visa und Diana zur Löwen zum Thema „Gen Z“ teil.

Der wahre Höhepunkt des OMR Festivals beginnt allerdings erst nach den Masterclasses und Vorträgen: Beim breitgefächerten Abendprogramm wird genetworked, getrunken und gefeiert, was das Zeug hält!

Tag 2: Von Prominenz bis Currywurst

Der zweite Tag ist vor allem von der Conference geprägt: Neben OMR-Gründer Philipp Westermeyer sprechen hier auch die Special Guests wie Shirin David, Xatar, Ashton Kutcher und Quentin Tarantino.

Dass Westermeyers Keynote „State of the German Internet” voll und ganz überzeugt, wundert hier niemanden. Mit interessanten Cases und der richtigen Prise Charme und Relatability stellt er dabei die aktuellen Trends der Digitalbranche vor und liefert mit den „Marketing Quick Wins“ vier unkomplizierte Wege, frischen Wind ins Marketing zu bringen.

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Besonders überrascht hat uns allerdings Ashton Kutchers Interview. Nach nur wenigen Minuten Redezeit zeigt sich: Kutcher ist nicht nur ein begabter Schauspieler, sondern mit Leidenschaft und einer Menge (!) Know-How als Investor tätig. Außerdem bestätigt er auch von Investorseite, was wir uns bei House of Yas ebenfalls denken: Nachhaltigkeit ist derzeit der absolut wichtigste Faktor, wenn es um die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen geht.

Die einzige Masterclass, die ich am zweiten Tag besuche, lautet „Veggie goes Viral“. Hier stellt die Rügenwalder Mühle zusammen mit Häppy den „Currywurstgate“ rund um Gerhard Schröders LinkedIn-Rant zur Rettung der Currywurst vor, auf den die Marke in nur wenigen Stunden eine viral-gehende Kampagne aufbaut.

Mein wichtigstes Learning: Hype und Viralität müssen nicht viel kosten – sofern es denn gelingt, zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal stattzufinden. Zeitgeist und Kreativität ist hier entscheidend.

Gimme, gimme more: Was uns gut gefallen hat

Eines können wir direkt festhalten: Das OMR Festival 2022 hat SEHR VIEL zu bieten. Tatsächlich konnten wir nicht mal ansatzweise alle Vorträge besuchen, die wir interessant fanden. So stellt sich, obwohl wir selbst vor Ort waren, ein gewisses Gefühl von FOMO ein. Auf dem Festival ist wirklich alles und jede*r vertreten, die*der in der Digitalszene aktiv ist oder sein will. Bei den vielen bedeutsamen Learnings aus den Masterclasses und Vorträgen, prominenten Gastauftritten und dem guten kulinarischen Angebot kommen alle Besucher*innen auf ihren Geschmack.

Trotz des unglaublichen Angebots sind es jedoch nicht die Masterclasses und Vorträge, die das OMR Festival so besonders machen. Vielmehr sind es die Menschen, die hier zusammenkommen, um sich in einem analogen Safe Space über digitale Themen auszutauschen. Dabei ist die Stimmung stets gut bis ausgelassen – Langeweile und ruhige Minuten sind hier genauso wenig präsent wie Veggie-Würstchen im Vorstellungsvermögen von Ex-Kanzler Schröder.   

You win some, you lose some: Was wir verbesserungswürdig finden

Bei einem Festival mit über 70.000 Besucher*innen ist klar, dass nicht alles glatt laufen kann. So war mit langen Wartezeiten an Essensständen und WCs leider zu rechnen. Nicht zuletzt durch die immer noch präsente Corona-Pandemie kommt uns jedoch öfter der Gedanke, ob das OMR Festival 2022 vielleicht etwas zu viel gewollt ist.

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Denn leider ist es aufgrund der Menschenmengen und die dadurch etwas chaotische Organisation auch öfter vorgekommen, dass Masterclasses (von denen uns zumindest beim Festival Pass zwei im Vorhinein zugesichert wurden) nicht besucht werden konnten. Da vorher ein Bewerbungsprozess auf die einzelnen Classes stattgefunden hat, haben wir erwartet, dass nur so viele Leute zugelassen wurden, wie teilnehmen können.

Das war allerdings nicht der Fall: Die Räume waren voll bevor alle, die eine Zulassung hatten, reinkommen konnten. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn wir an anderer Stelle hören, dass Gäste mit (dem deutlich günstigeren) Expo Pass, problemlos an vier Masterclasses teilnehmen konnten.

Fazit

Trotz einiger organisatorischer Schwierigkeiten haben wir zwei Tage voller Inspiration, Austausch und Spaß hinter uns. Bei den vielen angebotenen Vorträgen ist wirklich für jede*n Einzelne*n das Richtige dabei. Und auch abgesehen davon überzeugt das OMR Festival 2022 – oder vielmehr die Digitalszene – durch die hier zusammenfindenden, offenen, wissbegierigen und grundfreundlichen Menschen.

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Der Besuch hat sich für uns in jedem Fall gelohnt und wir freuen uns schon auf das OMR Festival im Jahr 2023!

An dieser Stelle noch einmal Danke und Hut ab für das OMR- und Messe-Teams, die diese zwei Tage für uns und viele weitere Menschen möglich gemacht haben – well done!

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